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x264 Benchmark Kompilier- & Installationsanleitung für PC-BSD >=9.1

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Systemvoraussetzungen

Obwohl PC-BSD an sich auf FreeBSD basiert, ist der Bau des Benchmarks hier deutlich einfacher zu lösen.

Anders als bei anderen BSD Systemen braucht man sich bei PC-BSD kaum um Zusatzpakete zu kümmern, lediglich der yasm Assembler ist manuell zu kompilieren.

Um also optimierten x86 Assemblercode übersetzen zu können, übersetzen wir den Quellcode des Assemblers selbst. Zuerst aber wäre er einmal herunterzuladen:


Danach entpackt man das Archiv mittels tar -xzvf ./yasm-1.2.0.tar.gz und kann direkt mit Konfiguration und Bau beginnen. Für yasm gestaltet sich das ausgesprochen einfach (Für die Installation sind root Rechte erforderlich):

Danach können wir direkt mit der für den Benchmark selbst benötigten Software fortfahren:

Die Benchmark-Software selbst

Um x264 benutzen zu können, brauchen wir die Decodingfilter von libavcodec (kurz libav) und den x264 Encoder selbst, der im Verlauf der Installation gegen libav linked wird. Weiters natürlich das Benchmarkvideo, das als Input verwendet wird, Downloadmirror zum Download des letzteren sind am Ende der [Benchmarkergebnisliste] verfügbar. Hier die Downloadlinks zum Quellcode der Software selbst:
Der Einfachheit halber nehmen wir hier an, daß die Dateien nun in /home/user/x264src/ liegen. Auf der Konsole wechseln wir also in dieses Verzeichnis, und beginnen mit libav. Entpackt wird das Archiv mit tar -xzvf <filename.tgz>, wonach es einen libav Ordner gibt. In diesen Ordner wechsle man nun, und beginne mit dem Ausführen der entsprechenden Konfiguration und des Baus. Auf PC-BSD sind einige spezielle Konfigurationsoptionen zu beachten, die man exakt befolgen sollte, davor ist übrigens noch darauf zu achten, daß man keine CFLAGS/CXXFLAGS Umgebungsvariablen setzt, wie ggf. auf Linux oder anderen BSD Unix Systemen üblich, das kann das Kompilat hier vollkommen unbrauchbar machen. Der Installationsschritt wird root Rechte erfordern:
Damit ist libav installiert, und wir können mit x264 selbst fortfahren.

Zuerst entpacken wir - wieder im Verzeichnis /home/user/x264src den x264 Quellcode ca. wie folgt: tar -xjvf <x264 Archivdatei> und wechseln dann in das neu erzeugte x264 Unterverzeichnis.

Danach konfigurieren wir den Quellcodebaum, und lassen sogleich Bau und Installation folgen, erneut sind für den Installationsschritt root Rechte erforderlich:

Damit ist auch x264 installiert und betriebsbereit! Die Funktion der Software läßt sich einfach über x264 --version prüfen. Funktioniert das, und zeigt das Binary an, daß es gegen libswscale und libavformat linked ist, dann hat alles sauber funktioniert. Nun kann man folgendes Benchmarkscript herunterladen:

Diese Datei launchbenchmark.sh kopieren wir nun in einen für den Benchmark gedachten Unterordner, den wir ggf. anlegen: mkdir -p /home/user/x264benchmark. In diesem Ordner sollte auch das Inputvideo elephantsdream_source.264 landen.

Nun kann man den Benchmark im Prinzip ausführen, hierzu gebe man einfach folgendes ein, während man im Ordner /home/user/x264benchmark sitzt und nachdem man geprüft hat, daß das Script auch ausführbar ist (chmod +x ./launchbenchmark.sh):

Das könnte dann zum Beispiel so aussehen (Klicken, um zu vergrößern), das Ergebnis ist danach einfach von der Konsole abzulesen, interessant ist der Wert nach der Zeile "Real", sobald der Test durchgelaufen ist:

NetBSD Screenshot

Je nach Maschine kann das jetzt durchwegs mehrere Stunden, in extremen Fällen auch Tage, Wochen oder Monate dauern. Bei Problemen mit dieser Anleitung oder weiteren Fragen zum x264 Benchmark auf PC-BSD bitte einfach im [entsprechenden Forumsthread] nachfragen.

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